ich war bisher Kleinunternehmer und hatte mit Umsatzsteuer bisher nix am Hut. Aber ab Januar ändert sich das. D.h. ich muss mich mit der ganzen Problematik neu auseinander setzen. Und da hab ich auch gleich mal eine Frage:
wieso heißt das eigentlich Voranmeldung bzw. Vorrauszahlung?
Ich werde im Januar kaufen und verkaufen. Das, was ich als Vorsteuer und Umsatzsteuer im Januar haben werde, ist also Ende Januar klar. Das teile ich dem FA mit und überweise denen das Geld. Im Februar dann das gleiche Spielchen. Ich sehe da keine Vorauszahlungen. Was habe ich falsch verstanden?
Die eigtl. Umsatzsteuererklärung machst Du nach Abschluß des Jahres. Die Voranmeldungen regeln nur das Hin- und Hergeschubse des Geldes. Eigtl. schuldest Du das Geld sofort. Wäre aber etwas unpraktikabel, wenn für jede getätigte Rechnung eine Überweisung ans FA flösse. Andererseits sollen die Geldtöpfe auch nicht zu groß anwachsen. Von daher ist eine monatliche (bzw. quartalsmäßige) Meldung mit zugehöriger Abschlagzahlung einfach nur ein Kompromiß.
Ähnlich bei einem Angestellten mit der Einkommensteuer ... dort wird der (besser abschätzbare) Geldfluß über die Lohnsteuer ans FA geschickt. Am Ende des Jahres abgeglichen mit Sonderausgaben, nicht vorhersahbaren oder variablen Sachen und dann gegengerechnet.
Bei der UmsSt.-Erklärung rechnest Du noch einmal fürs Gesamtjahr und gleichst das dann ab mit dem, was schon gezahlt wurde. Und die Differenz -- und sei es auch nur die, die durch erneut nur volle EUR-Beträge entsteht, evtl. aber auch durch Korrekturen -- bedingt dann eine letztliche Ausgleichszahlung in die eine oder die andere Richtung.
Soweit das Praktische. Wahrscheinlich gibt da auch steuerrechtlich noch irgendwelche interessanten Sachen, dafür wäre dann aber bspw. _joey_ oder jmd. anderes hier im Forum kompetent.
Bearbeitet von robert wiegner am 31.12.2007 01:14:27
danke Robert, ich glaube ich hab´s kapiert. Im Idealfall dürfte in der Gesamtrechnung also kaum eine Differenz entstehen.
Und noch eine Frage: was brauche ich, um die Voranmeldung an das FA zu übermittlen mit ECT: nur Winston oder auch Elster? Ich habe beides noch nicht installiert. Aber ich stelle mir das so vor: wenn Winston installiert ist, kommunizieren ECT und Winston irgendwie miteinander, vermutlich mittels einer Exportfunktion in ECT oder einer Importfunktion in Winston. Dann hat Winston die Daten, die es dann an das FA weiterleitet. Elster wäre dann eigentlich überflüssig, richtig?
Dann hat Winston die Daten, die es dann an das FA weiterleitet. Elster wäre dann eigentlich überflüssig
Ja, das ist die Idee davon.
Ich selbst bevorzuge allerdings, die Daten direkt in ELSTER einzugeben. Fühle mich einfach wohler dabei. Aber da ist jeder anders gestrickt.
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mielket
11.06.2026 19:55:06
Ich habe auch schon mit Flatpac experimentiert. Sieht vielversprechend aus...
mielket
09.06.2026 12:32:34
@dschuhmann EC&T ist speziell angepasst, um mit Wine problemlos zu laufen, insofern: ja, ist was dran.
dschuhmann
06.06.2026 23:07:23
Elster zeigt auf der Softwareseite für Linux auch Easy cash & tax an. Ist da was dran?
mielket
03.06.2026 11:38:55
Würde mich interessieren: Sind hier sonst noch Hardcore- Alphatester unterwegs, die die v4 nicht nur installiert haben, um sich nur mal anzuschauen wie es aussieht?
mielket
03.06.2026 11:33:38
v4.0.8 patch: Dauerbuchungen ausführen stürzte ab und Zugriff auf bestimmte Einstellungen von Plugins aus war nicht möglich. Damit habe ich eben die USt.-Voranmeldung für das 1. Quartal übertragen.
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